Die Ränder der Welt – Patagonien, Timbuktu, Bhutan & Co.

Was nicht im Mittelpunkt des Geschehens steht, wird nur zu gern vergessen. Gerade von diesen Orten außerhalb unseres Gesichtskreises, die Michael Obert die »Ränder der Welt« nennt, fühlt er sich magisch angezogen. Auf einer abenteuerlichen Passage mit 25 Stationen rund um den Globus bereist er die letzten Zauberreiche ebenso wie krisengeschüttelte Regionen, gelangt bis nach Haiti, Tadschikistan und in den Sudan, entführt uns nach Papua-Neuguinea und Patagonien, in die Sprechstunde eines Heilers in Malawi und ins Königreich Bhutan, ein Zwergstaat im Spagat zwischen Tradition und Moderne.

Mit dem geschärften Blick des Reisenden und seiner kraftvollen und poetischen Sprache eröffnet uns Michael Obert eine in dieser Form einzigartige Sicht auf die Welt. Er taucht in den Alltag der winzigen Azoreninsel Corvo ein und treibt auf einer Arche durch das norddeutsche Teufelsmoor. Die Ränder sind überall. In Nigeria enträtselt der ruhelose Wanderer die Todesumstände des schottischen Entdeckers Mungo Park, trifft Verliebte in der iranischen Stadt Shiraz und Osama bin Laden auf dem Vogelmarkt in Kabul. An Küsten und Kaps, in Wüsten und Urwäldern erlebt er Grenzsituationen der besonderen Art und erkundet versunkene Hochkulturen und Landschaften, die uns nicht mehr loslassen. Dabei begegnet er berührend liebenswerten Menschen, die den Kontakt mit dem Reisenden suchen und ihn wie einen alten Freund beherbergen.

»Er ist ein sanfter Abenteurer, ein mutiger Reisender und, das Wichtigste, ein begabter, ein leidenschaftlicher, ein großer Erzähler.« Frankfurter Rundschau

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